So halten Sie das Ziel vor Augen

In der direkten Kommunikation via E-Mails oder Druckerzeugnisse darf das Ziel nie aus den Augen verloren gehen. Jedes zu liefernde Objekt muss die Zielsetzung der Kampagne unterstützen. Und bei den EmpfängerInnen genau das Gefühl wecken, welches beabsichtig ist.

Fragen Sie sich immer wieder — zusammen mit dem Team, ob die Zielsetzungen durch die geplanten Massnahmen unterstützt werden. Führen Sie kontinuierliche «Reviews» ein, die regelmässig aufzeigen, welche Teilprojekte alle Anforderungen für die nächste Phase erfüllen.

Die Vision und die Mission

Formulieren Sie eine einfache Zielsetzung (die Vision). Geben Sie der daraus entstehenden Mission einen sinnvollen Namen. Definieren Sie: Welche Anforderungen bestehen, welche Reaktionen sollen damit ausgelöst werden, wie gelangen wir dorthin? Unter welchen Umständen (finanziell, technisch, kulturell, optisch usw.) soll die Mission erfüllt werden?

Das gilt für grosse wie auch kleine Projekte. Es muss eine Vision geben und eine aktive Mission, die die Erfüllung der Vision verfolgt.

Zielsetzungen bzw. Visionen können sehr unterschiedlich sein:

  • Ich will x Neukunden für mein bestehendes Geschäft innerhalb von 12 Monaten gewinnen.
  • Ich will bestehenden Kunden ein neues Produkt anbieten.
  • Ich will das Unternehmen im Web besser präsentieren können.
  • Ich will mit einem Online-Shop in den e-Commerce eintreten.

Missionen sind naturgemäss ebenfalls sehr unterschiedlich. Sie ähneln sich in den Abläufen aber sehr. Eine erfolgreiche Mission erfüllt verschiedene Schlüsselfaktoren, in unterschiedlicher Ausprägung:

  • Prototyp(en) erstellen, testen und beurteilen.
  • Prototyp(en) weiterentwickeln, laufend beurteilen.
  • Startversion(en) aufgrund der Prototyp(en) erstellen, testen und lancieren.
  • Während der Kampagne, dem Betrieb: laufende Messungen (Telemetrie) und Optimierungen.

Das Team

Sorgen Sie für gute Stimmung im Team. Jedes Teammitglied muss begeistert hinter der Mission stehen. Die Team-Führung muss positiv kommunizieren und die Leitungsfunktion wahrnehmen können. Der Auftraggeber und die Projektleitung müssen eng zusammenarbeiten.

Die Design-Reviews

Der «Design-Review-Process» ermöglicht eine eingehende Prüfung durch ein Team von Fach- und Führungskräften, ob das Design (oder das Konzept) aus programmatischer und technischer Sicht realistisch und umsetzbar ist.

Die effektiv zum Einsatz kommenden Reviews hängen stark vom Umfang und der Komplexität der Situation ab. Jede Review endet mit der Bestätigung des Projektmanagements, dass die Review durchgeführt und abgeschlossen ist und die nächste Phase gestartet werden kann.

Für komplexere Vorhaben gibt es eine Vorlage mit 11 Schritten zum Erfolg. Lernen Sie den «Design-Review-Process» genauer kennen:

Die Checkliste

Formulieren Sie eine klare Vision und geben sie ihr einen Namen.
Strukturieren Sie die Mission.
Sorgen Sie für ein enthusiatisches Team.
Führen Sie regelmässige Design-Reviews durch.

«Design-Review-Process»?

Lassen Sie sich in einem persönliche Gespräch über die Voraussetzungen, den Ablauf und die Chancen informieren.