Erfolgsfaktor: «Rapid Prototyping»

Websites, Intranets oder andere Objekte lassen sich innerhalb von wenigen Tagen als Protoypen hochfahren. Lange, kostspielige Phasen mit Brainstormings und Designentwürfen sind eigentlich nicht mehr nötig.

Die rasante Entwicklung im Web beflügelte auch die Baukasten-Systeme für die Erstellung von Web-Anwendungen. Design-Elemente und Funktionen werden heute nicht mehr extra einzeln programmiert. Sie werden viel mehr aus vorgefertigen «Blöcken» — quasi per Drag-and-Drop — zusammengestellt.

Das erlaubt einerseits eine superschnelle Entwicklung von Prototypen und eröffnet dem Kunden viel direktere Möglichkeiten, um Layout, Design und Funktionalitäten aktiv mitzugestalten.

Setzen Sie in Ihrem nächsten Projekt auf den Erfolgsfaktor «Rapid Prototyping».

Standards und Konventionen einhalten

Damit «Rapid Prototyping» funktioniert, sind vorab Standards und Konventionen auf zwei Ebenen einzuhalten: einerseits in Bezug auf die Technik und andererseits in Bezug auf die Anwendererwartungen und -gewohnheiten.

Das heisst konkret:

Technisch ist für die Webentwicklung nichts neu zu erfinden.
Mit den vorhandenen Frameworks lässt sich praktisch alles in kurzen Produkt-Iterationen aufbauen.
Es gibt etablierte Konventionen, die den Entwicklern und den Zielgruppen der Anwendung entgegen kommen.
Die Bedieneroberfläche (User Interface) und die Informationsarchitektur sind immer auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Anwender oder Besucher abzustimmen (nicht auf die Vorstellungen der Geschäftsleitung oder des Auftraggebers).

Was sind die Vorteile von «Rapid Prototyping»?

Geschwindigkeit erhöhen

Rapid Prototyping eröffnet den Teams die Fähigkeit, Konzepte schneller zu erforschen und zu realisieren.

Die Zeit- und Kosteneffizienz entsteht dadurch, dass von Anfang an über die rein statische Visualisierung eines Produktes hinausgegangen wird, um die Eigenschaften und das Design eines Produktes früher und leichter zu erfassen.

Verständnis fördern

Rapid Prototyping erlaubt es, Konzepte prägnanter und effektiver kommunizieren zu können.

Mit Rapid Prototyping werden Ideen, Bilder und Konzepte von flachen und 2-dimensionalen Visuals rasch zu funktionellen Produkten, die Kunden, Kollegen und Mitarbeiter bereits frühzeitig in Aktion sehen und testen können.

Laufend optimieren

Dieser iterative Prozess liefert einen konstanten Fahrplan für die Entwicklung und Verfeinerung des Startprodukts.

Die laufende Anwendung unterschiedlicher Designs und die kontinuierliche Einarbeitung von Änderungen ermöglicht eine laufende Bewertung und Prüfung des Produkts und des momentanen Entwicklungsstands.

Annahmen verifizieren

Prototypen bieten Designern die Möglichkeit, sowohl ihre Ideen als auch die dahinter stehenden Annahmen zu überprüfen.

Funktionelle Prototypen sind der ideale Weg, um ein Konzept zu erforschen, seine Gültigkeit gegenüber den Stakeholdern zu demonstrieren und/oder die Kommunikation darüber zu gestalten.

Designfehler vermeiden

Rapid Prototyping eröffnet die Fähigkeit, ein Konzept gründlich zu testen und zu verfeinern.

Die Möglichkeit, Designfehler mit einem schnellen Prototypenserienlauf zu minimieren, hilft, kostspielige Designfehler zu vermeiden, die bei einer frühzeitigen (und oft sehr theoretischen) Beurteilung nicht offensichtlich sind.

Zeit und Geld sparen

Sparen Sie Zeit und Geld, indem Sie auf kostspielige Phasen mit Brainstormings und Designentwürfen verzichten.

Da in raschen Abfolgen funktionierende Prototypen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Funktionen hergestellt werden, lassen sich Kosten und Zeitaufwand auf ein Minimum reduzieren.

Die Checkliste

Verzichten Sie auf unnötige 2-D-Entwurfsphasen.
Verlangen Sie erste Prototypen innerhalb kürzester Zeit.
Bestehen Sie auf einem iterativen Prozess.
Verkürzen Sie die Realisierungszeit («Time to Market»).
Stellen Sie sicher, dass Standards und Konventionen eingehalten werden.

Wie funktioniert «Rapid Prototyping»?

Lassen Sie sich in einem persönliche Gespräch über die Voraussetzungen, den Ablauf und die Chancen informieren.